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Zehn Fragen an Finn Plotz, CEO von SEON - einem Start-up, das deine Sicherheit in Kapstadt verbessern soll

Als Schüler kam er schon mal nach Kapstadt und ist nun zurück. Mit 23 hat Finn Plotz sein zweites Start-up gegründet und möchte damit die Welt ein Stückchen sicherer machen. Über seine Visionen und sein Produkt hat er mit uns gesprochen.

Finn Plotz

Stell dich doch bitte unseren Lesern vor.

Ich bin Finn Plotz, 23, bin aufgewachsen in Schleswig Holstein, hab in Hamburg gelebt und bin als Start-up Gründer nach Kapstadt gekommen. Seit gut einem Jahr sorgen wir bei SEON dafür, dass jeder der Hilfe braucht, die auch bekommt.

SEON ist eine deutsche Firma und auch der Großteil meines Teams aus der Entwicklung sitzt in Deutschland. Wir haben uns im letzten Jahr verschiedene Märkte angeschaut, wo wir unser Produkt als Erstes ins Pilotprojekt geben wollen. Am Ende einer langen Liste haben wir uns für Kapstadt entschieden und ich bin hierher gezogen.

Euer Produktkonzept ist, dass Personen mit nur einem Knopfdruck Sicherheitspersonal aus der Nähe anfordern können. Erzähl dazu bitte noch ein bisschen mehr.

In Deutschland würde man die 110 rufen. Das gibt es hier in der Form nicht wirklich. Dafür gibts ganz viele private Sicherheitsdienste und auch viele kleine staatliche, die einem helfen können. Und die binden wir ein. Sobald du den kleinen Knopf drückst, geht das Signal per GPS an unser System. Du hast vorher ein Selfie hinterlegt und der Sicherheitsdienst, der am nächsten ist, bekommt das auf sein Telefon und sieht, wo du bist und wie du aussiehst, und kann dir zur Hilfe kommen. Dazu kann ich sagen, Privatsphäre ist uns super wichtig. In Südafrika gibt es zwar keinen Datenschutz, aber wir haben unser Produkt komplett nach europäischem Datenschutzgesetzen gebaut. Wir orten dich nur, wenn du aktiv einen Alarm auslöst und auch nur ,während der Alarm aktiv ist. Sobald du den beendest, endet auch die Ortung. Während der Alarm aktiv ist, orten wir dich sehr genau und teilen diese Daten sehr freizügig mit Sicherheitsleuten, unseren eigenen Supervisoren, jedem, den wir zu dir schicken können, um dich schnell zu retten.

Auf eurer Webseite sieht man, dass ihr das Produkt momentan nur in Kapstadt anbietet. Gibt es denn schon Pläne für andere Städte?

Wir sind momentan im Zentrum Kapstadts aktiv und erweitern das jetzt immer weiter in die Vororte hinein. Ich habe aber auch schon Termine in Johannesburg für die ersten Gespräche und war auch vor ein paar Wochen in Beirut (die Hauptstadt des Libanon), was ebenfalls ein sehr interessanter Markt ist. Mexico City, Santiago de Chile, Rio, Sao Paulo, aber vielleicht auch Nairobi und Accra in Ghana könnten zukünftige Märkte werden. Am Ende ist es unsere Mission, die Welt zu einem sicheren Ort zu machen.

Finn Plotz und Team

Auf eurer Webseite im Shop ist euer Produkt noch nicht verfügbar. Gibt es schon einen Launch-Termin? Wie viel soll der SEON Button kosten?

Das Produkt ist seit Januar 2019 live, wir haben schon rund 300 Sicherheitskräfte in und um Kapstadt aktiv und haben momentan die ersten 250 Testkunden unter anderem auch Hotels, die diesen Service ihren Gästen anbieten. Es ist noch nicht für jeden verfügbar, das passiert bis Ende April. So wollen wir erst mal sicherstellen, dass wenn jemand den Knopf drückt, auch alles funktioniert.

Das Prinzip funktioniert so: Der Button kann wie ein Abo für einen bestimmten Monatspreis von R200 pro Monat abonniert werden, monatlich kündbar. Der Button kostet bei der Monatsversion einmalig R600. Wer den Service für ein Jahr bestellt, bekommt den Button umsonst. Uns ist es wichtig, dass niemand sich Sorgen macht den Knopf zu drücken, aus Angst, dass es teuer wird. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten, wenn der Alarm ausgelöst wird. Der monatliche Beitrag deckt den gesamten Service ab.

Wenn man als Tourist nach Kapstadt kommt, gibt es SEON Buttons in einigen Dutzend Hotels an der Rezeption. Die kann man dann für eine Tagesgebühr von ungefähr 3€ auf die Zimmerrechnung setzen. Diesen Service nutzt du einfach, solange du hier bist und hast keine weiteren Kosten.

Wie seid ihr auf die Idee zu dem Produkt gekommen?

Die Idee kam eigentlich aus meiner persönlicher Erfahrung. Ich habe als Austauschschüler schon mal ein Jahr in Kapstadt gelebt. Und habe da an eigener Haut erlebt, wie es hier als Schüler ohne Transportmittel ist. Die Gastfamilien waren extra vorsichtig mit mir und meinten, ich soll nach der Schule nicht alleine rumlaufen und nachmittags kurz vor Sonnenuntergang nicht allein in die Stadt rein, weil es gefährlich wird. Ich hab mich eingeschränkt gefühlt. Und daran habe ich mich immer wieder erinnert und habe dieses Gefühl zur Business Idee umgesetzt. Inzwischen ist die Technologie auch so weit, dass man das alles in so einem winzig kleinen Button einbauen kann.

Wieso bist du als Schüler schon mal nach Kapstadt gegangen?

Ich war in Deutschland ein wahnsinnig schlechter Schüler und ein bisschen in einer Ausbruchsphase und wollte mal was ganz anderes machen. Dann kam das Thema Auslandsjahr auf und Australien und Amerika macht irgendwie jeder. Ich habe überlegt, was man sonst machen kann, wo man auch englisch bei lernen kann. So kam ich auf Südafrika und verbrachte 2012 dort mein Auslandsjahr und kam in die 11. Klasse.

Wie war es damals, hier zur Schule zu gehen?

Ich bin ganz großer Fan von Kapstadt und den Südafrikanern, es gibt kaum ein Volk, dass einem mit so offenen Armen Willkommen heißt. Und hier zur Schule zu gehen war echt eine coole Erfahrung, die ich nicht missen wollen würde. Aus so einer kleinen Stadt an der Elbe zum ersten Mal in einer Millionenmetropole, das war cool. In Südafrika ist alles noch ein bisschen roher und pragmatischer als in Deutschland. Wir saßen da auf Plastikgartenstühlen und es wurde gemacht, was gerade auf die Agenda passte. Und nicht strikt nach Vorgabe, jedes Jahr das gleiche, wie in Deutschland. Es war alles irgendwie ein bisschen roher und flexibler. Auch gar nicht negativ gemeint, es war einfach anders.

Als High Schooler hatte ich außerdem nicht viel Geld, nur meinem Taschengeld und hockte in Camps Bay und damit außerhalb der Stadt. 2012 gab es noch keine MyCiti Busse und kein Uber. Ich kam nicht so wirklich in der Stadt rum. Und ich habe die Stadt damals nicht als so kosmopolitisch und weltoffen erlebt. Kapstadt war auch damals schon cool, aber erst jetzt ist es wirklich eine globale Stadt.

Finn Plotz

Euer Produkt soll die eigene Sicherheit in Kapstadt erhöhen. Wie würdest du denn die Sicherheit im allgemeinen in Kapstadt bewerten?

Das Thema Sicherheit sollte niemanden davon abhalten Kapstadt zu besuchen. Kapstadt ist eine Millionenmetropole in einem Entwicklungsland. Nach meiner Erfahrung kann man Kapstadt ruhigen Gewissens besuchen, aber man muss ein paar Dinge beachten. In Deutschland ist Sicherheit weitestgehend ein Selbstgänger, hier nicht. Das heißt, man sollte hier nachts nicht alleine rumlaufen, das heißt, man steigt nicht alleine auf den Tafelberg, sondern sich eine Gruppe sucht. Das heißt auch, dass man nicht stadtweit eine Notfallnummer hat, die man anrufen kann und es kommt sofort jemand. Man muss sich alternativ informieren, wen kann ich anrufen, wenn etwas passiert? Oder wo bekomme ich einen SEON Button?

Ich habs halt selbst auch erlebt, ich lief abends gegen 19 Uhr, im Winter schon etwas schummriger, nur die 300 Meter vom Sport nach Hause, und da hockte jemand zwischen zwei geparkten Autos und sprang dann auf den Bürgersteig. Zum Glück ist nichts weiter passiert. Oder es wird mal nach dir gegriffen, alles Kleinigkeiten, aber es ist einfach anders als Deutschland.

Ganz anderes Thema. Was ist denn dein Lieblingsort in Kapstadt und wo findet man das beste Essen?

Das ist schwierig, es gibt hier so viele schöne Orte. Es kommt immer etwas drauf an, aber ich würde sagen, mein Lieblingsort ist Café Charles in De Waterkant an einem Sonntagmorgen. Da sitzt man auf wunderschönen französischen Metallstühlen unter einem tollen, geschwungenem Baum und kann einen Orangensaft und Cappuccino trinken. Da setze ich mich gerne sonntags hin und lese ein Buch.

Und auch beim Essen kommt es darauf an. Aber das beste Essen ist die Seafood Platter im Kloof Street House.

Beschreibe Kapstadt doch bitte in drei Worten

Kosmopolitisch, weltoffen, lebensart

 

Mehr zu SEON findest du auf ihrer Webseite.

 

von Nadine Janetzky

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Du möchtest dich noch mehr über Sicherheit in Kapstadt informieren? Wir haben für dich die wichtigsten Informationen zusammengetragen und auch mit ein paar Locals gesprochen und sie nach Tipps gefragt.

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