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Sicherheits- und Reisetipps für Kapstadt und Südafrika

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Sicherheits- und Reisetipps für Kapstadt und Südafrika

Wie gefährlich ist Kapstadt? Wir geben dir Informationen zu Kriminalität und Sicherheit in Kapstadt und Südafrika.

30.05.2017

Urlaub in Südafrika ... Das ist wie Musik in den Ohren. Sonne, Strand, Meer, atemberaubende Natur, herrliches Klima, gutes Essen, erlesene Weine und das alles zu einem wirklich attraktiven Preisniveau. Und doch entscheiden sich einige gegen eine Reise in das vielfältige Land am südlichsten Ende des afrikanischen Kontinents.

Sicherheit in Kapstadt

Schuld sind oft falsche Vorurteile
Gerade die Medien berichten aufgrund ihres Sensationshungers oft nur von den Gefahren, die in Südafrika angeblich an jeder Ecke lauern. Aber auch Bekannte, die hierzulande einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben, schrecken viele Urlaubswillige mit ihren Warnungen ab. Lies hier unseren Artikel zum Thema Zwischen Angst und Vorurteilen: Wie sicher ist Kapstadt

Da wir der Meinung sind, dass man sich vor jeder Reise – egal wohin – informieren und dann vor Ort ein paar Regeln beachten sollte, möchten wir in diesem Artikel mit gewissen Vorurteilen aufräumen. Hier geben wir Dir also die wichtigsten Fakten zu Kriminalität und Sicherheit in Südafrika sowie Verhaltenstipps für Deinen Aufenthalt in einem der schönsten Länder der Welt.

Kriminalität in Südafrika
Im Vergleich zum westlichen Europa weist Südafrika unbestreitbar eine höhere Kriminalitätsrate auf. So dramatisch, wie es oft in den Medien dargestellt wird, ist es jedoch lange nicht. Natürlich ist die hohe Arbeitslosenquote und die damit verbundene ungleiche Einkommensverteilung im Land ein Problem, welches besonders kleinkriminelle Delikte wie Taschendiebstähle und Autoeinbrüche fördert. Gerade in Kapstadt hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren jedoch immens verbessert. So liegt auch die Kriminalitätsrate heute deutlich unter der von Johannesburg. Schwere Kriminalität konzentriert sich v.a. auf die Armenviertel und Townships, die von Touristen i.d.R. nicht (ohne Fremdenführer) besucht werden. 

Kriminalität Kapstadt

Geld, Schmuck und Portemonnaie
Alle schönen Dinge kosten Geld - auch in Kapstadt. Trotzdem sollte man lieber wenig Bargeld mit sich herumtragen. Ein paar hundert Rand in möglichst kleinen Scheinen (z. B. für eine Taxifahrt) sollten reichen, da man in fast jedem Restaurant und Geschäft mit Kreditkarte bezahlen kann. Viele Geldinstitute verlangen zwar ein paar Cent pro Transaktion mit der Kreditkarte, diese sollte man im Sinne der Sicherheit in Südafrika jedoch in Kauf nehmen.

Bargeld abheben kann man mit einer Kredit- oder Maestro-Karte für gewöhnlich an jedem Geldautomaten (ATM). Diese gibt es gerade in großen Städten wie Kapstadt an fast jeder Ecke sowie in jedem Shoppingcenter und zum Teil sogar in den Supermärkten. Da geschickte Trickdiebstähle (beim Geldabheben niemals ungebetene Hilfe von Fremden annehmen!) und Manipulationen von Geldautomaten leider zugenommen haben, empfiehlt es sich, wenn möglich, lieber in einem Shoppingcenter als auf der Straße Geld zu beziehen – hier gibt es Sicherheitsleute, die ein Auge auf die Automaten haben. Der Maximalbetrag, den man an einem ATM pro Tag abheben kann, beträgt für gewöhnlich R5000. Allerdings verfügen einige Automaten auch über einen maximalen Auszahlungsbetrag von R2000 pro Geldbezug. Wie überall auf der Welt teilt man auch in Südafrika niemandem seinen Pin mit und gibt diesen nur verdeckt ein.

Das abgehobene Geld packt man dann am besten - zusammen mit dem Portemonnaie, der geliebten Kamera und anderen Wertgegenständen - tief in eine verschließbare Tasche. Teuren Schmuck, Reise- und andere Dokumente lässt man einfach im Hotelsafe.

Unterwegs in der Stadt
Um einen Ort hautnah zu erleben, erkundigt man diesen am besten zu Fuß. Generell empfiehlt es sich, dies hierzulande immer mindestens zu zweit oder in kleinen Gruppen zu tun und abgelegene Gegenden zu meiden. Dies gilt besonders nachts! Wenn man durch die Straßen Kapstadts wandelt, ist eine Sache leider allgegenwärtig: Die Armut - verkörpert durch die vielen Bettler. Auch wenn es herzlos erscheinen mag, raten wir davon ab, ihnen Geld zu geben. Auf welche Weise man armen Menschen in Südafrika wirklich helfen kann, kannst Du in unserem Artikel „Please, Sir, have you got some change?“ nachlesen. Beliebte Straßen und Touristenattraktionen sind auch häufig Schauplatz von Taschendiebstählen, weshalb man Handtaschen und andere Wertgegenstände möglichst nah am Körper tragen sollte.

Zu Fuß in Kapstadt

Tipp: Lass dich nicht von einer Person ablenken, während eine Zweite deine Tasche leerräumt und verteile deine Geldscheine vorsichtshalber auf mehrere Stellen in deiner Kleidung. So hast Du auch im Fall der Fälle immer noch einen Notgroschen.

Hit the road!
Da sowohl Kapstadts Umgebung als auch Südafrika im Allgemeinen sehr viel zu bieten haben, gleichzeitig aber auch sehr weitläufig sind, bietet es sich an, einen Wagen zu mieten. Autovermietungen gibt es in unterschiedlichen Preisklassen: Bekannte Unternehmen mit Standardpreisen wie Europcar, Sixt, Tempest, Avis und Hertz sind auch hierzulande in allen größeren Städten und an den Flughäfen vertreten. Für Low-Budget-Reisende empfehlen sich beispielsweise Fun Cars oder Budget Car. Bei Letzteren kostet die Miete inkl. Versicherung pro Tag im Durchschnitt um die R300.

In Südafrika fährt man auf der linken Seite. Das ist für die meisten Europäer anfangs meist gewöhnungsbedürftig, sollte aber längerfristig kein Problem sein. Allerdings muss man auch beim Autofahren einige Sicherheitshinweise beachten: So sollte man in der Stadt die Fenster immer geschlossen und die Türen verriegelt halten. Um sogenannte „smash-and-grab“-Überfälle (Einschlagen der Autoscheibe, während man an der Ampel steht) sowie Autoeinbrüche zu vermeiden, sollten Wertsachen wie Mobiltelefone, Handtaschen, Fotoapparate aber auch lose Münzen nie sichtbar im Auto liegen – auch nicht auf der Rückbank. Am besten packt man alles in den Kofferraum oder lässt es einfach im Hotel.

Transport Kapstadt

Eine Verkehrsregel, die Ausländer für gewöhnlich nicht kennen, ist das „First come, first serve“ an Kreuzungen ohne Ampel, d. h. wer als Erstes ankommt, fährt auch zuerst. Die Kreuzungen sind durch Stoppschilder an allen einmündenden Straßen gekennzeichnet. Sicherheitshalber sollte man aber trotzdem Blickkontakt zu den anderen Fahrern aufbauen – vielleicht sitzt im Auto gegenüber ja zufällig ein Urlauber, der diese Regel nicht kennt. Lies mehr dazu in unserem Artikel "Verkehrsregeln und Informationen zum Straßenverkehr in Südafrika".

Auch parken kann in Kapstadt unter Reisenden für Verwirrung sorgen. Auf gelben Markierungen und vor Einfahrten sollte man den Wagen nicht abstellen: Dafür gibt es Strafzettel (ab R200), eine Kralle am Reifen oder man wird im schlimmsten Fall sogar abgeschleppt. Zudem warten fast überall unoffizielle Parkwächter („car guards“), die ein Auge auf das Auto werfen, solange man weg ist, dafür aber eine kleine Gebühr erwarten. Offiziell von der Stadt angestellte Wächter, die sich meist in den Hauptstraßen eines Viertels befinden, tragen ein kleines Gerät mit sich und stellen eine Quittung aus. Diese müssen direkt nach dem Einparken bezahlt werden. Anderen „freiwilligen“ Parkwächtern sollte man beim Verlassen des Parkplatz R2 - R5 geben.

Auf den Landstraßen und manchmal auch auf den Autobahnen kommt es vor, dass Fahrer auf den gelben Randstreifen ausweichen. Damit machen diese Platz für den Hintermann zum Überholen – man bedankt sich beim Vorbeifahren für gewöhnlich mit einem kurzen Betätigen des Warnblinkers. Gleichzeitig fahren andere Autos für europäische Verhältnisse vielleicht zu nah auf – diese möchten i.d.R., dass man selbst Platz macht. Viele Ausländer denken außerdem, in Südafrika gäbe es kaum Polizeikontrollen oder Radarfallen: Das ist falsch! Sowohl in Kapstadt als auch auf den Autobahnen gibt es regelmäßige Kontrollen. Deshalb hält man sich besser an die Geschwindigkeitsbegrenzungen (Stadt: 60km/h, Land: 100km/h, Autobahn: 120km/h) und fährt auf keinen Fall betrunken (Promillegrenze: 0,5). Das ist in Südafrika nämlich ein Freifahrtschein direkt ins Gefängnis! Auch das Telefonieren am Steuer ohne Freisprechanlage kostet seit 2012 eine Buße. Wichtig ist außerdem: Außerhalb des Stadtzentrums sollte man nachts nicht mehr mit dem Auto unterwegs sein, da es kein angenehmes Gefühl ist, hier im Dunkeln eine Panne zu haben. Wer nachts dennoch unterwegs ist, sollte wissen, dass Südafrikaner nach Einbruch der Dunkelheit rote Ampeln mehr als Vorfahrt-Achten-Schild betrachten, d.h. wenn kein Verkehr herrscht fährt man auch bei Rotlicht. Vor allem außerorts empfiehlt es sich, es den Südafrikanern gleichzutun. Aussichtspunkte oder Rastplätze, an denen sich keine anderen Touristen aufhalten, sollten am besten gemieden werden. Außerdem nimmt man in Südafrika keine Anhalter mit und hält auch nicht, wenn jemand anderes anscheinend eine Autopanne hat. Wenn man einen Unfall am Straßenrand sieht, weiterfahren und die Polizei alarmieren (Die südafrikanischen Notfall-Rufnummern sollte man am besten schon vor dem Urlaub ins Handy einspeichern: 10112 für Polizei, 10177 für Feuerwehr und Ambulanz.) Für den Fall, dass man doch selbst mal eine Panne oder einen Unfall haben sollte, bekommt man i.d.R. eine Notfallnummer von der Autovermietung ausgehändigt oder kann sich an den Automobilclub Africa (AA) wenden.

FunFact: Falls du mal nach dem Weg fragen musst, wunder dich nicht, wenn du nur Bahnhof bzw. „Roboter“ versteht – im Gegensatz zu anderen englischsprachigen Ländern werden Ampeln hierzulande „robots“ und nicht „traffic light“ genannt.

Öffentliche Verkehrsmittel
Falls du dich bei deinem Aufenthalt gegen einen Mietwagen entscheidest, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, von A nach B zu kommen. Eine davon sind die weißen Minibus-Taxis, die meist überfüllt und hupend (um potenzielle Fahrgäste aufmerksam zu machen) durch die Straßen fahren. Diese sind günstig (R6 - R10) und können einfach durch Winken auf der Straße angehalten werden. Allerdings sind sie nicht unbedingt das sicherste Transportmittel, weil die Fahrer einen eher rasanten Fahrstil pflegen. Falls man sich trotzdem dafür entscheidet, sollte man seine Wertsachen auch hier nicht aus den Augen lassen.

2011 wurde das öffentliche Verkehrsnetz in Kapstadt außerdem um die modernen und (meistens) zuverlässigen MyCiTi-Busse erweitert (ab R5), deren Streckennetz laufend ausgebaut wird. Um diese nutzen zu können, muss man sich an einer der Verkaufsstellen eine Plastikfahrkarte ausstellen und mit dem gewünschten Betrag aufladen lassen. Für Touristen bieten sich auch die täglichen Stadtrundfahrten in den roten Hop On Hop Off - Bussen an. Wie der Name bereits verrät, kann man hier an bestimmten Stationen aus- und später wieder einsteigen.

Für Strecken, die bis jetzt nicht vom öffentlichen Busnetz abgedeckt werden, oder für den Transport nach Sonnenuntergang kann man auf normale Taxis zurückgreifen. Jedoch sollte man – wenn möglich – nicht in das Erstbeste steigen. Am sichersten fährt man, wenn man sich bei einem der zuverlässigen, bekannten Unternehmen telefonisch einen Fahrer bis vor die Tür bestellt (durchschnittlich R10 pro km bei einem Mindestpreis von R30). Wer sich ein Taxi am Straßenrand holt, sollte nur in ein Auto mit Taxameter steigen und darauf bestehen, dass dieser eingeschalten wird.

Südafrikanische SIM-Karte
Um den Anruf beim Taxiunternehmen nicht teurer werden zu lassen als die eigentliche Fahrt, sollte man die teuren Roaminggebühren des Telefonanbieters zuhause umgehen und sich eine südafrikanische Mobilfunknummer zulegen. Wenn du eine neue SIM-Karte kaufst, musst du diese unter deinem Namen registrieren lassen (RICA). Dies kannst du in jedem Mobilfunkgeschäft und auch in vielen Supermärkten tun. Dazu brauchst du deinen Reisepass sowie einen schriftlichen Nachweis der temporären Adresse in Südafrika. Ein Brief vom Hotel ist meist ausreichend. Alternativ kannst du dir auch ein Handy ausleihen. Mehr Informationen dazu kannst du in unserem Artikel „Cellucity Prepaid & Leihhandys Südafrika“ nachlesen.

Stromversorgung
Damit das Handy, die Kamera und andere elektronische Geräte im Urlaub auch funktionieren, muss man diese natürlich regelmäßig aufladen. Leider sind die südafrikanischen Steckdosen i.d.R. nicht kompatibel mit europäischen Steckern und Aufladegeräten. Normalerweise halten die Besitzer von Ferienunterkünften Adapter für ihre Gäste bereit. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, kann sich bereits daheim online einen Umstecker bestellen oder sich hierzulande einen für wenig Geld im Supermarkt kaufen. Wichtig: Achte darauf, dass dein Adapter speziell für Südafrika geeignet ist, da die südafrikanische Steckerkombination meist nicht auf Universaladaptern vorhanden ist.

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Grundsätzlich gilt in Südafrika - genau wie in anderen Urlaubsgebieten - wer mit normalen Menschenverstand agiert und ab und an auch auf das eigene Bauchgefühl hört, dem dürfte nicht viel passieren. Mit unseren Informationen und Tipps solltest du deinen Urlaub in Kapstadt und Südafrika ohne Probleme in vollen Zügen genießen können.

Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Spaß in einem der schönsten Länder der Welt!

 

Von Julia Panknin

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