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Bay Kebab – Der erste Döner in Kapstadt
Okay Arici hat mit seiner Marke Bay Kebab als erster den Döner nach Kapstadt und Südafrika gebracht
Seit über drei Jahren lebt Okay Arici schon in Kapstadt. Mit Bay Kebab versucht er eine Art Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen. In Deutschland und Europa kennt jeder den Döner, jetzt sollen ihn auch alle Südafrikaner kennen lernen.
Zweieinhalb Jahre, bis Oktober 2010, verkaufte der Deutsch-Türke Döner Kebab in einem Kiosk in der St Georges Mall. Zwischenzeitlich hatte er einen Laden an der Universität von Stellenbosch, jetzt konzentriert er sich verstärkt auf Kapstadt. Jeden Samstag ist er mit seinem kleinen Döner-Mobil auf dem Neighbour Goods Market in der Old Biscuit Mill in Woodsdock. Außerdem steht sein dreirädriges Döner-Mobil im Cricketstadium in Newlands.
Als er nach Südafrika kam, hatte er ein Ziel: Der Mister Kebab von Kapstadt zu werden! Und so ist dann der Name entstanden: „Kebab“ ist der allgemeine Begriff für gegrilltes Fleisch, den kennt man auch in Südafrika. „Bay“ bezieht sich einerseits auf die Küsten Kapstadts und Südafrikas, ist aber gleichzeitig das türkische Wort für „Mister“ oder „Master“. Mit der Marke Bay Kebab sollen seine Kunden Ursprünglichkeit, Franchisevision und vor allem Qualität verbinden.
Da er nicht vom Fach ist, musste er alles ganz genau planen und vorbereiten. Okay ist in der Dönerbude eines guten Freundes in Berlin in Lehre gegangen, da konnte er alles lernen. Und der Döner kommt schließlich aus Berlin.
Die Südafrikaner und der Döner
Die Südafrikaner stehen total auf Döner mit Avocado, daher hat er das Gericht mit in seine Karte aufgenommen. In seinem Döner-Mobil bietet er Döner Kebab mit Rind oder Huhn an, serviert in Wraps oder Pitas. Es gibt den klassischen „Döner mit alles“, d.h. Salate (auch unseren geliebten Rotkohl!) und 3 verschiedene Soßen (Kräuter, Scharf oder Knoblauch). Darüber hinaus gibt es selbst gemachte Falafel und türkische Buletten. Die Konkurrenz zu den südafrikanischen Shwarmas ist zwar groß, aber wer ein Mal bei Bay Kebab gegessen hat, der kommt wieder!
Okays persönlicher Favorit ist ganz eindeutig der Beef-Wrap mit Knoblauchsoße und frischem Chilli. Das empfiehlt er auch allen neuen Kunden. Für alle Vegetarier und diejenigen, die nicht jeden Tag Fleisch essen wollen, bietet er auch leckere Falafel und (im Winter) Linsensuppe an. Was viele nicht wissen: Döner ist tatsächlich gesund! Das Fleisch steckt er täglich frisch, die Pitas sind selbst gemacht, der Salat ist knackig und das Fleisch durch den Grillprozess mager und beinahe fettfrei.
Ein Mann mit Visionen
Das Döner-Mobil alleine genügt ihm nicht, Okay schaut sich daher immer nach guten Locations für einen weiteren Laden um. Bis dahin catert er für Partys, Hochzeiten, Geburtstage, Konzerte, sowie für alle privaten und geschäftlichen Anlässe, um die Marke „Bay Kebab“ bekannt zu machen. Seine Vision ist Franchise! Es soll Bay Kebabs in der ganzen Stadt und entlang der Küste Südafrikas geben. Von kleinen mobilen Ständen wie seinem Döner-Mobil bis hin zu Shop in Shop Lösungen.
von Susanne Klatt
PS: Der Mann auf dem Foto ist nicht Okay, Mister Döner ist nämlich fotoscheu, aber nicht sein netter Kollege.
Du hast Hunger auf noch mehr Fleisch? Dann mach dich auf nach Gugulethu zur Fleischerei Mzoli's.
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