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Vuvuzela-Verbot in Südafrikas Stadien
Beim Rugby ist die Fantrompete fortan unerwünscht
Schon während der Fußball-WM 2010 in Südafrika stießen die Vuvuzelas auf internationalen Widerstand. In vielen Stadien und Fanparks in Deutschland herrscht Vuvuzela-Verbot. Und sogar Südafrika geht langsam die Puste aus - wenn auch nur beim Rugby.
Verkehrte Welt im Nationalstadion von Johannesburg. Vor sechs Wochen, als die Arena noch Soccer City hieß und Bafana Bafana in aller Munde war, sorgten Vuvuzelas schon vor Spielbeginn für Ohrensausen auf den Zuschauerrängen. Das Stadion mutierte zum brummenden Wespennest und erst der Schlusspfiff sollte endlich Erlösung bringen.
Vuvuzelas müssen draußen bleiben
Nach der Fußball-Weltmeisterschaft feiern am selben Ort dagegen 90.000 Fans ihren Helden und Kapitän John Smit, der sein 100. Spiel für Südafrika absolviert. Sie rufen seinen Namen, singen, applaudieren - von Dauerbeschallung à la Plastiktrompete aber keine Spur, denn Vuvuzelas waren in der WM-Arena erstmals strikt verboten.
„Wir haben Untersuchungen angestellt und herausgefunden, dass Vuvuzelas beim Rugby mehr stören als beim Fußball“, so Rugby-Liga-Präsident Kevin de Klerk.
Die Kaprepublik hat ihren Nationalsport wieder und Rugby erobert die ganz große Bühne - das FNB-Stadium. Eben jene Arena, in der Eröffnungsspiel und Finale der Fußball-WM stattfanden und die eigens dafür in Soccer-City umgetauft wurde. Nun zeigte die südafrikanische Nationalmannschaft - besser bekannt als die Springboks - ausgerechnet im heiligen Kickertempel, dass auch Rugby große Stadien füllen kann - und Vuvuzelas besser draußen bleiben sollten.
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